School of life

Biodanza beyond

Very proudly Dance of Life Process presents the School of Life

Circle im Kyodo Dojo

In allen Bereichen unseres Lebens, sei es die Familie, der Arbeitsplatz, die Ausbildung, die Gemeinschaft mit Nachbarn und Mitmenschen und an den Orten, an denen wir einander begegnen, z.B. Stiftungen oder Vereine, brauchen wir einen gewissen Grad an Lebenskompetenz. Ohne die Entwicklung entsprechender Fähigkeiten werden alle zuvor genannten menschlichen Räume zu Orten wahren Kampf- und Konfliktpotentials, an denen Macht und Dominanz eine große Rolle spielen können.
Das Leben ist eine einzige Aneinanderreihung kostbarer Gelegenheiten, die wir oft sinnlos vergeuden, weil uns die Hilfsmittel fehlen, um das Zusammenleben mit unseren Mitmenschen verstehen und gestalten zu können. Deshalb ist es unumgänglich, Fähigkeiten zu entwickeln, um das Wunder des Lebens und der Gemeinschaft mit anderen neu zu entdecken.
Nicht nur, weil es uns zu besseren Menschen macht, sondern auch gerade, weil es dazu beiträgt, unsere Beziehungen in der Familie, am Arbeitsplatz oder allgemein zu Behörden und Einrichtungen, die sich so verschlechtert haben, wieder zu verbessern.
Die WHO definierte Lebenskompetenzen (Life Skills) 1999 als „die Fähigkeit einer Person, sich erfolgreich den Anforderungen und Herausforderungen des täglichen Lebens zu stellen“.

Die WHO hat folgende 10 Kernkompetenzen identifiziert.

– Selbsterkenntnis,
– Umgang mit Emotionen und Gefühlen, Spannungs- und Stressmanagement, bestimmte Kommunikation,
– Empathie,
– soziale Fähigkeiten,
– Konfliktlösung,
– Entscheidungsfindung,
– Kreativität,
– Kritisches Denken

1. Volle Entfaltung der Identität

Die Fähigkeit, das Wesen, das wir sind, zum Ausdruck zu bringen; unsere eigenen Potenziale, Begabungen, Verhaltensweisen, Werte, persönliche und soziale Ressourcen, auf denen wir unser Leben aufbauen, zu erfahren und Widrigkeiten zu begegnen. Es geht darum, herauszufinden, was wir im Leben wollen und was nicht.

2. Emotionen und Erfahrungen im Alltag.

Die Fähigkeit, die eigenen Emotionen integriert zu leben und sie entsprechend auszudrücken; der verständnisvolle Umgang mit den Emotionen, ohne sie in das Gegenteil wie Wut oder Gewalt umschlagen zu lassen, was vor allem bei jungen Menschen gesundheitliche Folgen haben kann; sich auf
den Ausdruck zutiefst integrativer Emotionen wie Zärtlichkeit und Liebe zu fokussieren.

3. Stressbewältigung

Die Fähigkeit, stressauslösende Lebensumstände

zu erkennen, um mit ihnen konstruktiv umgehen und sie auf eine ganzheitliche und gesunde Weise beheben und bewältigen zu können.

4. Affektive Kommunikation und zwischenmenschliche Beziehungen

Die Fähigkeit, klar auszudrücken, was man denkt, fühlt oder braucht, und dabei die eigenen Rechte geltend zu machen, ohne sich der Manipulation auszusetzen oder andere zu manipulieren. Aufbau von nährenden und gesunden Bindungen und Beziehungen.

5. Empathie und Umgang mit anderen

Die Fähigkeit, andere zu fühlen und zu verstehen, sich in sie hineinzuversetzen, zu spüren, wie das Leben von anderen aussieht und was sie fühlen, um Reaktionen, Emotionen und Meinungen besser zu verstehen, mit anderen Worten, Menschen so zu akzeptieren, wie sie sind. Die Entwicklung von Empathie hilft uns, Vielfalt anzunehmen und verbessert zwischenmenschliche Beziehungen. Einfühlungsvermögen bezieht die eigenen Gefühle und die der anderen mit ein: Wenn wir fühlen, was andere fühlen, dann deshalb, weil wir in dem Moment das Gefühl miteinander teilen.

6. Zwischenmenschliche Bindungen und Beziehungen

Die Fähigkeit, zwischenmenschliche Bindungen und Beziehungen aufzubauen und aufrechtzuerhalten, um als integrierter Mensch mit dem eigenen Umfeld in Austausch gehen zu können, sei es zu Hause, am Arbeitsplatz oder im akademischen Umfeld, und gleichzeitig toxische Beziehungen zu beenden, d. h. solche, die das persönliche Wachstum blockieren.

7. Konfliktlösung und friedlicher Dialog

Konflikte sind Teil der menschlichen Existenz. Die Herausforderung besteht darin, integrierende Maßnahmen zu entwickeln, d. h. Maßnahmen, die die Lösung von Konflikten derart erleichtern, dass eine persönliche und soziale Entwicklung gefördert und Veränderungen begünstigt werden. Diese Fähigkeit trägt insbesondere bei jungen Menschen dazu bei, Ängste und Sorgen zu verringern.

8. Treffen von Entscheidungen und Durchsetzungsvermögen

Die Fähigkeit, eine Wahl zu treffen, trägt dazu bei, Möglichkeiten zu bewerten und unsere Energie in Richtung einer Handlung zu lenken, sowohl was uns selbst als auch was unsere Umwelt betrifft.

9. Kreativität und Innovation

Um Entscheidungen treffen und Konflikte lösen zu können, ist es wichtig, alle unterschiedlichen Möglichkeiten der Veränderung in Betracht zu ziehen und unsere Kreativität für das tägliche Leben zu entwickeln.

10. Kritisches Denken und existenzielle Reflexion

Diese Fähigkeit versetzt uns in die Lage, die Komplexität der Realität, in der wir leben, ganzheitlich zu reflektieren, und hilft uns, durch Erfahrung zu eigenen, umfassenden und verbindlichen Schlussfolgerungen zu gelangen.

Wer hat dieses Programm entwickelt?

Wir sind Biodanza Didactic Teacher aus unterschiedlichen Fachrichtungen wie Psychologie, Kunst und Biodanza, die ihre Erfahrungen in die Entwicklung unserer Lebens-Kompetenzen einbringen wollen. Unser Ziel mag egoistisch erscheinen: Wir wollen in einer besseren, gefühlvolleren und kreativeren Welt leben, um dann sagen können „lasst uns die Freude am Leben wertschätzen!“

Carlos García – Direktor Biodanza Schule Cuidad de Buenos Aires

Im Jahr 1981 kam Carlos das erste Mal in Berührung mit Biodanza. Ab 1987 leitete er zusammen mit Cecilia Luzzi die Biodanza Schule von Sao Paulo. Dort leisteten die beiden gemeinsam mit Rolando Toro Araneda einen wertvollen Pionierbeitrag zur Erweiterung und Vertiefung des theoretischen und methodischen Lehrplans für Biodanza-FacilitatorInnen.

1992 zog er nach Chile, wo er mit dem Ausbau des Systems Biodanza begann und zusammen mit Cecilia Luzzi die Chilenische Biodanza Schule gründete. 1995 entwickelte er die Weiterbildung „Biodanza für Unternehmen und Organisationen“ inklusive des Modells “Affektive Netzwerke” für die biozentrische Entwicklung von Organisationen. Er ist der erste, der mit Biodanza in Unternehmen in Lateinamerika gearbeitet hat. Carlos ist der Autor des Buches „Biodanza – Die Kunst das Leben zu tanzen – Erleben als Therapie“ und 2020 erschien sein neues Buch „La Vivencialidad“.

1998 entwickelte er eine neue Spezialisierung in Biodanza mit dem Titel „Das Evolutionsprojekt – The Tree of Life“. Ziel es ist, das Potenzial des Leb- ens zu entfalten und zu entwickeln.

Derzeit leitet er zusammen mit Cecilia Luzzi – der Schöpferin von Biodanza für Kinder und Jugendliche – die Biodanza Schule von Buenos Aires, und ist außerdem als Dozent an Schulen in Lateinamerika, Kanada, Europa und Südafrika tätig. Seine Klarheit und seine besondere Gabe konzeptionell zu arbeiten, Ausbildungsprogramme zu entwickeln und Biodanza auf inspirierende und fruchtbare Weise weiterzugeben, schätze ich an Carlos besonders. Damit können wir zum 4. Mal von seiner umfassenden Weisheit lernen.

An fünf Wochenenden werde jeweils zwei Lebenskompetenzen vermittelt.

20.Mai – 22.Mai (1. WE)
30.Sep – 02.Okt (2. WE)
drei weitere Termine folgen

Investment

Der Workshop kostet 215 € (für Early Birds bis 13. Mai 180 €)

Info

Hamburg

Kyodo Dojo

May 20 - May 22, 2022

215

Kyodo Dojo, Haus B, 1. Stock,
Mendelssohnstr. 15
22761 Hamburg

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